SGSH Dragons mit Big Points im Abstiegskampf
SGSH Dragons mit Big Points im Abstiegskampf
Jaeger-Gala an der Mühlenstraße: Die Drittliga-Handballer der SGSH Dragons erledigen [...]
Jaeger-Gala an der Mühlenstraße: Die Drittliga-Handballer der SGSH Dragons erledigen ihre Hausaufgaben im Abstiegskampf auf eigener Platte gegen die direkte Konkurrenz der TSG Haßloch am Samstagabend, 14. März, und holen beim 35:29 (18:14) zwei ganz wichtige Punkte auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt.
Personell musste die SGSH im Duell des Drittletzten gegen den Vorletzten weiterhin auf mehrere Akteure verzichten, neben Erik Blaauw, Julian Thomas und Felix Jaeger fehlte auch Finn Gernus. Dafür rückten Lukas Austermann und Luis Buschhaus in den Spieltagskader. Zwischen den Pfosten übernahm Luca Jannack wie gewohnt die Verantwortung – und der Dragons-Schlussmann sollte früh zeigen, dass auf ihn Verlass ist. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit viel Tempo. Jannack war sofort auf Betriebstemperatur und zeichnete sich bereits in der Anfangsphase mehrfach aus, unter anderem mit einer starken Parade im Eins-gegen-Eins (11.). Auf der Gegenseite ließ auch TSG-Keeper Pfaffmann seine Klasse aufblitzen und verhinderte mit einigen Paraden, dass die Sauerländer noch schneller davonziehen konnten.
Vor allem Philipp Jaeger drückte der Anfangsphase seinen Stempel auf. Der Rückraumspieler traf bereits in den ersten Minuten mehrfach, erzielte in der 13. Minute seinen fünften Treffer und damit einen Großteil der Tore, die den Gast beim Stand von 11:6 zur frühen ersten Auszeit zwangen (16.). Mit viel Einsatz in der Defensive und konsequent vorgetragenen Angriffen bauten die Dragons ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore aus – die Führung war verdient, auch wenn sich bereits in dieser Phase ein altbekanntes Muster abzeichnete: Die SGSH ließ die Gäste immer wieder im Spiel, verpasste es mehrfach, die Führung komfortabler zu gestalten. Haßloch arbeitete sich zwischenzeitlich wieder auf drei Treffer heran, mit der Pausensirene verkürzten die Gäste per Siebenmeter schließlich wieder auf 18:14.
SGSH (be-)hält Gegner und Nerven im Spiel
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit neuem Torhüter – Modzinski übernahm im Kasten – und deutlich mehr Druck aus der Kabine. Innerhalb weniger Minuten schmolz der Vorsprung zusammen: Nach 34 Minuten stand es nur noch 18:16, kurz darauf sogar 18:17. Die Drachen reagierten jetzt ebenfalls mit der zeitigen Auszeit. Insgesamt blieb die Partie im zweiten Abschnitt über weite Strecken offen, weil beide Mannschaften im Tempospiel zu viele Fehler produzierten. Gerade die Dragons ließen im Gegenstoß mehrere Möglichkeiten liegen und gaben den Ball zu leichtfertig aus der Hand. Trotzdem gelang es den Gastgebern, sich in der entscheidenden Phase wieder etwas Luft zu verschaffen. Der Defensivverbund arbeitete konzentriert und zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen.
Allein, den Deckel vermochten die Sauerländer nicht frühzeitig auf die Begegnung gegen zuletzt stabilisierte Gäste zu packen. Im Überzahlspiel offenbarten sich weiter Probleme, doch der Einsatz stimmte an diesem Samstagabend in Halver: Die SGSH jagte jedem Ball hinterher und ließ für die zwei Punkte alles auf der Platte. Die Vorentscheidung in einer Partie, in der es immer wieder hin und her ging, sollte dann mit Beginn der Crunch Time fallen, nachdem Max Jaeger einen gewonnenen Ball zum 32:27 verwertete (56.). Über die Gesamtdauer betrachtet feiern die SGSH Dragons nach 60 Minuten – zu keiner Zeit rannten die Sauerländer gegen die TSG einem Rückstand nach – einen überaus verdienten Sieg und können nach der Jaeger-Gala der Brüder Max und Philipp mit einem positiven Gefühl in die anstehende Ligapause gehen.
Match Facts
SGSH Dragons 35:29 TSG Haßloch
SGSH Dragons: Gipperich (3), Panisic (3), Pacek (2), Plate, Austermann, Buschhaus (2), N. Jannack, L. Jannack (1), Athanassoglou (4), Börner (2), Klinkby-Knudsen (1), P. Jaeger (9/3), Voss, M. Jaeger (8).
Schiedsrichter: Stefan Bendel, Paul Schulte-Coerne.
Siebenmeter: SGSH 3/3 – TSG 5/5
Zeitstrafen: SGSH 1 – TSG 2









