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Dritte gewinnt Klassiker

Abwehrmaschinen: Bongani Tent und Julius Walch

17.02.2022

Ja, Moin!

Vergangenes Wochenende stand für uns der alte „Kreisliga-Klassiker“ in Neunkirchen gegen Freier Grund an. In der jüngeren Vergangenheit war das Duell meist ´ne Abwehrschlacht. Das Hinspiel gewannen wir 24:17, im Aufstiegsjahr war es sogar ein 19:10.

So war die Erwartungshaltung ähnlich: wahrscheinlich wird es wieder ein torarmes Aufeinandertreffen. Wie immer kommt es am Ende anders, als man denkt.

Erstaunlicher als das war für mich aber die Tatsache, dass wir relativ ungefährdet gewannen. Vor allem, weil bei uns mit Mark Schür, Timo Blumberg und Dominik Wüllner unser Defensiv-Herzstück wegbrach. Allerdings hatte auch der VTV einige wichtige Ausfälle zu beklagen, sodass sich das wohl einigermaßen die Waage hielt.

Unser Innenblock war es dann trotz Abwesenheit der Genannten, der einen Riesenjob gemacht hat: Juli Walch und Bongani Tent, zum Beispiel, haben in der Abwehr mächtig Beton angerührt und Mega-Arbeit abgeliefert. Dasselbe gilt auch für Freddy Hotze/Nico Jannack. Die Defensivleistung war im Großen und Ganzen wirklich klasse. Und dahinter hatten wir ja auch noch einen Torhüter: „Leihgabe“ Pius Hablowetz gewann das Torhüterduell gegen das Gespann des VTV und war ein weiterer wichtiger Baustein zum Erfolg am Rassberg.

Die ersten Minuten gehörten dabei noch dem VTV: 2:0 und 3:1 war der Gastgeber in den Anfangsminuten vorne. Danach fanden wir sowohl hinten als auch vorne immer besser ins Spiel. Im Angriff drehte zunächst Freddy auf, der ein richtig gutes Spiel ablieferte, dazu kam Wüllner-Ersatz Lukas Kellotat (mit Blumis Nr. 18) immer besser in Schwung. Sowieso unfassbar, dass der Junge nach so langer Ausfallzeit gleich so einen starken Auftritt ablieferte. Das 7:4 von Bongani zwang das Trainergespann Alen Sijaric/Guido Oeltermann nach zwölf Minuten zur Auszeit.

Zum Glück, aus unserer Sicht, wurde es dann für die Gastgeber nicht besser – im Gegenteil: zwar kam Freier Grund bis zur 18. Minute bis auf ein Tor heran, doch innerhalb von fünf Minuten stellten wir von 9:8 auf 15:8, auch, weil Sven Potberg nun eskalierte und in dieser Phase vier der sechs Tore beisteuerte. Ein Tor von Nico Jannack und eine Fackel von Karl Wallmann aus zwölf Metern kurz vor der Pause besiegelten dann die sehr deutliche 17:9-Halbzeitführung. 

Im zweiten Abschnitt veränderte sich der Spielverlauf kaum. Der VTV kam nicht mehr in Schlagdistanz, wir konnten uns vorerst auch nicht weiter absetzen. Wir waren im Kollektiv an diesem Abend einfach besser, beim VTV war vor allem Frederik Sartor gefühlt oft zu sehr auf sich allein gestellt. Bongani stellte nach 49 Minuten erstmals auf 10-Tore Differenz – die endgültige Entscheidung. Rückraum-Geheimwaffe (und zwar so geheim, dass ihm das selbst nicht bewusst war) Felix Thieltges setzte mit seiner Granate von Halblinks den Schlusspunkt – 34:23.

Für uns war es ein schöner, wenig nervenaufreibender Abend dank einer starken Kollektivleistung. Ein dickes Dankeschön an Lukas für seine „Opferbereitschaft“, an Nico, der einfach immer Spaß macht, wenn er dabei ist sowie an Pius, der im Tor Mark großartig ersetzte und diese für uns weiteste Auswärtsfahrt mit antrat.

Außerdem geht der Dank raus an die beiden Youngster: an Karl für seinen wie immer unaufgeregten Einsatz und die Verpflegung bei der Fahrt und an Felix, der innerhalb kürzester Zeit bei uns „angekommen“ ist. Beide haben diese Auswärtstour mehr als aufgewertet. 

Last, but not least: danke an Nicole und Andreas Grob sowie den Youngster-Fanclub für die (stimmungsvolle) Unterstützung!

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