Derbyzeit đŸ”„ am SchalksmĂŒhler Löh

Jan König und Philipp Dommermuth treffen im DERBY auf die Ex-Teamkollegen.

📾 Bildquelle: Jenny Seidel

10.12.2021

Es liegt schon einige Jahre zurĂŒck, dass die Sporthalle am Löh in SchalksmĂŒhle in den Genuss eines Derbys der 3.Handballbundesliga gekommen ist. Doch am Samstag, 11.Dezember ist es so weit: der TuS Volmetal trifft auf die SGSH DRAGONS. Anwurf des Spiels ist um 18:00 Uhr, es gelten die 2G-Regeln fĂŒr den Einlass. Die KapazitĂ€t der Zuschauer ist auf 250 StĂŒck begrenzt.

Die Unwetterkatastrophe im vergangenen Juli hat mit der Kraft des Hochwassers die Sporthalle in Hagen-Dahl in Mitleidenschaft gezogen. Der TuS Volmetal muss fĂŒr lĂ€ngere Zeit auf seine HeimspielstĂ€tte verzichten und weicht in die Sporthalle am SchalksmĂŒhler Löh aus, die ebenso HeimspielstĂ€tte der SGSH DRAGONS ist. Somit reisen die DRAGONS als Gastmannschaft nach SchalksmĂŒhle in ihre zweite HeimspielstĂ€tte. Es klingt kurios und wird es am Samstag auch werden, denn noch weiß die Mannschaft der DRAGONS nicht, ob sie ihre eigentliche Kabine in der Halle bekommen werden, oder doch in die der GĂ€ste ausweichen mĂŒssen. „Das ganze klingt schon ziemlich komisch und wird es am Anfang sicherlich auch sein“, blickt Dragons KreislĂ€ufer Dommermuth im Interview mit LokalDirekt in dieser Woche auf die Partie am Samstag. „Aber auch die Seitenwahl zu Spielbeginn, sowie das Einlaufen in die Halle, das werden noch alles interessante Vorgehensweisen sein, die nicht so alltĂ€glich sind. Aber spĂ€testens, wenn die Schiedsrichter das Spiel anpfeifen, ist es ein Handballspiel, ist es ein Derby wie jedes andere auch. Wir werden uns auf das Spiel konzentrieren und das bestmögliche Ergebnis erzielen“, so Dommermuth weiter.

Und auch fĂŒr den Trainer der DRAGONS wird es an der Seitenlinie im ersten Moment komisch sein, als Gastmannschaft in der eigenen Halle zu stehen: „Es wird komisch sein, wenn man in der eigenen Halle als AuswĂ€rtsmannschaft einlaufen soll. Wenn das Spiel aber los geht, wird sich das ungewohnte alles gelegt haben und es wird ein Handballspiel wie jedes andere“, so Mark Schmetz mit Blick auf den Samstag.

Seit dem letzten Wochenende dĂŒrfen sich die SGSH DRAGONS die Tabelle der Staffel D von der Spitze aus anschauen, denn nach der Niederlage der HSG Krefeld Niederrhein gegen den Longericher SC steht die Mannschaft aus SchalksmĂŒhle und Halver auf Tabellenplatz eins. „Wir wollen gewinnen und den ersten Platz, den Krefeld an uns abgegeben hat, ĂŒber die Winter- und Weihnachtspause beibehalten. Eine gute Abwehr mĂŒssen wir dafĂŒr stellen, mit Tempo nach vorne spielen, diszipliniert spielen. Wenn wir das alles in die Waagschale werfen können, dann haben wir die Chance das Spiel zu gewinnen“, ist sich Schmetz sicher.

WĂ€hrend die DRAGONS von der Tabellenspitze grĂŒĂŸen, geht es fĂŒr den TuS in der unteren Tabellenregion um alles. Von dreizehn absolvierten Spielen konnten sie lediglich zwei gewinnen, stehen damit auf dem vorletzten Tabellenplatz und werden ab MĂ€rz sehr wahrscheinlich in der Gruppenphase fĂŒr den Klassenerhalt spielen mĂŒssen. Doch trotz der angespannten Lage der Taler, sieht Mark Schmetz das Spiel nicht als SelbstlĂ€ufer fĂŒr seine Jungs: „Wir freuen uns auf das Spiel, was aber sicherlich ein anders Spiel wird als in der Hinrunde, welches wir sehr hoch gewonnen haben. Ich glaube nicht, dass es dieses Mal wieder so ein Spiel wird. Wir mĂŒssen uns richtig gut einstellen auf das, was auf uns zukommt. In den letzten Wochen haben sie eine defensivere 6:0 Abwehr gespielt, aber uns muss im Hinterkopf klar sein, dass sie auch das 3-2-1-System spielen können. Sie haben personell einige Alternativen aufzubieten, mit denen sie durchwechseln können. Es wird sicherlich ein heißer Fight, aber wenn wir spielen, was wir können und wenn wir weiterhin so hungrig sind wie Derby letzte Woche gegen Menden, dann sind wir auf einem guten Weg und werden gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen.“

Phillip Dommermuth, der sechs Jahre das Trikot der Volmetaler getragen hat, stimmt seinem Trainer zu: „Das Spiel wird wieder bei null zu null beginnen und da kann man nichts vorhersehen. Es ist ein Derby und das hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Der TuS Volmetal wird heiß und motiviert sein. Manu Treude, Frederik KowalskI, sie werden ihre Mannschaftskollegen aufs Feld fĂŒhren und sie richtig heiß machen. Es wird sicherlich ein enges und hitziges Spiel und ich hoffe, dass das bessere Ende bei uns liegt“

🗞 Quelle: Jenny Seidel, LokalDirekt