• 3. Liga
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  • 21.09.2022
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Trainerstimmen 🗣 nach dem Derby

Die SGSH Dragons fahren den zweiten Heimsieg der Saison ein und gewinnen das Derby gegen den TuS Volmetal 36:23 (17:11). Auf der anschließenden Pressekonferenz fand GĂ€stetrainer Marc Rode deutliche Worte zu der Leistung seiner Mannschaft „Man kann ein Derby verlieren, aber man darf sich nicht so abschlachten lassen“.

Bildquelle: Jenny Seidel 21.09.2021

Die SGSH Dragons fahren den zweiten Heimsieg der Saison ein und gewinnen das Derby gegen den TuS Volmetal 36:23 (17:11). Auf der anschließenden Pressekonferenz fand GĂ€stetrainer Marc Rode deutliche Worte zu der Leistung seiner Mannschaft „Man kann ein Derby verlieren, aber man darf sich nicht so abschlachten lassen“. Sein GegenĂŒber, ein sichtlich glĂŒcklicher Mark Schmetz, war hingegen zufrieden mit dem Ergebnis, welches seine Mannschaft am Abend erreicht hatte, „Wir wussten aus einigen Testspielen um die QualitĂ€t, die die Mannschaft hat, doch leider haben sie diese heute nicht zeigen können“

Die Stimmen der Pressekonferenz: 

Marc Rode (TuS Volmetal): „GlĂŒckwunsch an Mark zu dem klaren Sieg. Ich kann mich relativ kurz fassen, denn das, was wir gezeigt haben, was einfach gar nichts heute. Es tut mir leid, fĂŒr die Volmetaler Fans, aber auch fĂŒr die Fans der Dragons, dass es ein unspektakulĂ€res Derby war, da wir zu keiner Zeit, in keiner Phase dieses Spiels bereit waren, auf Augenhöhe zu agieren.

Man kann ein Derby verlieren, aber man darf sich nicht so abschlachten lassen. In allen Bereichen, sei es im Angriff, sei es in der Abwehr, sei es im Umschaltspiel, es gibt keinen Bereich, den ich momentan irgendwie ansprechen kann. Es ist nett formuliert, dass es beim 20:16 nochmal spannend geworden ist. Es mag sich verrĂŒckt anhören, aber wenn man sieht, wie die Jungs trainieren und das Training von der QuantitĂ€t und QualitĂ€t einfach gut ist und wir es gerade einfach nicht schaffen, diese gute Leistung in den Spielen einfach nicht auf die Platte zu bekommen, das ist verrĂŒckt.

Wir werden weiter daran arbeiten, diesen Schalter umzulegen, weil ich an diese Mannschaft glaube und ich glaube auch, dass das, was wir machen richtig ist. Wir haben unsere StĂ€rke in der Vorbereitung gezeigt, wir haben sie auch schon in diversen Spielen gezeigt, nur bringen wir sie noch nicht in der Saison zum Vorschein. GlĂŒckwunsch an die SGSH, in der Höhe ist der Sieg völlig verdient.“

Mark Schmetz: „Danke, dass heute so viele Zuschauer in der Halle waren. Die Stimmung war wirklich großartig und es macht allen Mannschaften richtig Spaß wieder vor Publikum spielen zu dĂŒrfen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, auch wenn wir sehr viel Respekt vor Volmetal hatten. Wir wussten aus einigen Testspielen um die QualitĂ€t, die die Mannschaft hat, doch leider haben sie diese heute nicht zeigen können. Der TuS Volmetal hat viele gute Spieler in ihren Reihen. In der Vorbereitung haben wir unseren Blick auf die 5-1-Abwehr gelegt, da wir Volmetal mit dieser Variante ĂŒberraschen wollten, um ein wenig den Fluss aus ihrem Spiel zu nehmen.

Dominik Domaschk auf halblinks sollte nicht mit viel Tempo kommen, wir wollten seine einfachen Tore unterbinden und ihn aus dem Spiel heraushalten. Die anderen RĂŒckraumspieler kommen nĂ€her heran, werfen nicht aus zehn Metern Entfernung aufs Tor und ich denke, mit der 5-1-Variante haben wir das gut gelöst, denn wir haben viele BĂ€lle gewinnen können. Volmetal wirkte verunsichert. Meine Mannschaft hat vorne ihre Tore gemacht, auch wenn wir wussten, dass die offensive Abwehr des TuS noch kommen wird.

In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass die ersten 30 Minuten wirklich gut waren, aber es ist nur die eine HĂ€lfte vom Spiel und es wird den Moment geben, dass Volmetal nochmal zurĂŒckkommen werden und wollen. Marc Rode versuchte alles, um das Spiel noch zu drehen, schickte den siebten Feldspieler auf die Platte, was ihnen aber kein GlĂŒck brachte. Wir haben viele BĂ€lle gewonnen und am Ende wird es ein solch hoher Sieg. Wir sind glĂŒcklich, fĂŒr uns war es ein wichtiger Sieg. Marc Rode wird seine Mannschaft dahin bekommen, in den nĂ€chsten Spielen zu punkten, denn die QualitĂ€t der Mannschaft ist einfach da.“

🗞 Quelle: Jenny Seidel, LokalDirekt